Das Bezirksamt wird ersucht, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Integration Arbeit und Soziales einen Runden Tisch zur geplanten Bebauung der Rheinpfalzallee 83 und 91-93 einzuberufen. Daran sind auch Vertreter*innen der BVV zu beteiligen.

Ziel ist auch weiterhin, in der geplanten MUF die Zahl von ca. 380 Wohnplätzen und bezahlbaren Wohnraum zu realisieren.

Der Runde Tisch soll schnellstmöglich einberufen werden und bis Mitte August 2020 seine Arbeit beenden.

Vertreter*innen des Bürgervereins Karlshorst sollen gebeten werden, zusammen mit Vertreter*innen der Katholischen Hochschule für Sozialwesen, die Moderation zu übernehmen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen soll gebeten werden, bis zum Abschluss der Arbeit des Runden Tisches keine Baugenehmigung für eine Modulare Unterkunft zu erteilen.

Das Bezirksamt wird außerdem ersucht, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass die Schule am Standort Rheinpfalzallee schnellstmöglich gebaut wird. Es ist eine Inbetriebnahme der Schule zum Beginn des Schuljahres 2022 / 2023 anzustreben.

Begründung

Auf der Bürgerversammlung am 25.11.20 wurde durch den Staatssekretär für Integration eine Beteiligung der Bürger*innen an der Entwicklung der Rheinpfalzallee 83 und 91-93 in Form eines Runden Tisches zugesagt.

Voraussetzung für den Erfolg des Runden Tisches ist eine enge Abstimmung zwischen Senat und Bezirksamt und die Einbeziehung der Anwohner*innen. Der Bürgerverein Karlshorst hat in diesem Sinne bereits die beteiligten Akteure zusammengebracht.

Für die Versorgung mit Schulplätzen in Karlshorst ist die zügige Errichtung einer Schule in der Rheinpfalzallee dringend notwendig.

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Das Bezirksamt wird ersucht, gemeinsam mit dem Senat und weiteren handelnden Akteuren an der Rummelsburger Bucht unterstützende Angebote für die Wohnungslosen an der Rummelsburger Bucht zu finden, so dass Gefährdungen durch Kälte verhindert werden.

Der Senat möge hierbei seiner Verantwortung als Grundstückseigentümer (Grundstück 8121) sowie als Zuwendungsgeber und Koordinator für die Kältehilfe im Land Berlin nachkommen.

Begründung und Begründung der Dringlichkeit:

Die Temperaturen sind bereits einstellig und der Winter steht vor der Tür. Gerade für Wohnungslose ist es eine schwere Situation, da sie der Kälte schutzlos ausgeliefert sind. Eine schnelle und koordinierte Unterstützung ist daher dringend notwendig.

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Das Bezirksamt wird ersucht die Sanierung des Japanischen Tors in Hohenschönhausen in die kommende Fortschreibung der Investitionsplanung mit aufzunehmen.

Begründung:

Das Japanische Tor in Hohenschönhausen wird als kulturgeschichtlich wichtiger Ort leider völlig unzureichend gewürdigt. In den vergangenen Jahren wurden zwar kleinere Instandsetzungsarbeiten aus Mitteln der Grünflächenunterhaltung vorgenommen, dennoch ist es in seinem Gesamtzustand marode und zurzeit auch wieder beschmiert. Für den langfristigen Erhalt dieses Tores zum Tag der Deutschen Einheit ist eine grundlegende Sanierung unabdingbar. Daher sind hierfür Mittel in der Investitionsplanung notwendig.

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Das Bezirksamt wird ersucht, bzgl. der Baustellensituation rund um den S-Bahnhof Karlshorst und ihrer Auswirkungen auf die Schulwegsituation (z.B. Rangierverkehr im Bereich der Bahnunterführung „Am Carlsgarten / Verlängerte Waldowallee“) in die Kommunikation mit den Eltern und Lehrkräften der Richard-Wagner-Grundschule zu treten.

Im Interesse der Schulwegsicherheit sollte hierbei insbesondere die Planung hinsichtlich des Baustellenverkehrs im Carlsgarten aktiv kommuniziert und Möglichkeiten zur Gefahrenvermeidung sollten gemeinsam gesucht und dann zeitnah umgesetzt werden.

Im Falle bevorstehender Änderungen der Schulwegsituation sollte es grundsätzlich das Ziel sein, die jeweiligen Schulen und ihre Vertreter*innen frühzeitig zu informieren und in die Planungen zur konkreten Ausgestaltung einzubeziehen.

Die Veränderungen rund um den S-Bahnhof Karlshorst betreffen die Schulwegsicherheit vieler Karlshorster Kinder. Damit sowohl die Eltern als auch die Schule zielführend reagieren und sich einbringen können, ist der aktive Austausch zwischen Verwaltung und Betroffenen unerlässlich.

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Das Bezirksamt wird ersucht gemeinsam mit der zuständigen Behörde des Landes Berlin die Querung der Hauptstraße Ecke Karlshorster Straße in Rummelsburg einschließlich der Lichtsignalanlage (LSA) zu überprüfen und ggf. zu optimieren.

Aus dem Wohngebiet Rummelsburger Bucht müssen die Schüler und Schülerinnen die Grundschule in der Victoriastadt besuchen und die vielbefahrende Hauptstraße queren. Die Unfallgefahr hier ist extrem hoch. Hier sind neben der Straßenbahn und einer immer steigenden Zahl an PKW auch viele Radfahrende unterwegs. Es gab in unmittelbarer Nähe in den letzten Jahren schon mehrere Unfälle und für die Kinder aus dem Wohngebiet ist die Kreuzung ihr Schulweg. Eine Verbesserung vor Ort zum Schutz unserer Kinder ist unabdingbar.

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Das Bezirksamt Lichtenberg wird ersucht gemeinsam mit den Verantwortlichen der Banken, Sparkassen und der Post in Lichtenberg alternative Formen der Nahversorgung zu entwickeln, die dem Rückzug von Post und Banken aus den Kiezen entgegenwirken bzw. neue Wege entstehen lassen, um eine wohnortnahe Versorgung in Berlin sicherzustellen.

Begründung:

Das Post- und Bankensterben in den Kiezen Lichtenberg hinterlässt ratlose und erzürnte Anwohnerinnen, Anwohner und Gewerbetreibende. Das Verschwinden von Sparkassen, Banken und der Post entkernt die Kieze, beraubt sie um einen ihrer zentralen Stabilitätsanker und geht zu Lasten der schwächsten Menschen in unserem Bezirk, den Seniorinnen und Senioren, den mobilitätseingeschränkten Menschen und den jungen Familien mit Kleinkindern. Betroffen sind vielfach auch die Gewerbetreibenden in den umliegenden Geschäften und es geht auch zu Lasten der Beschäftigten in den Filialen, deren berufliche Perspektive mehr und mehr bedroht ist.

Um zu verhindern, dass sich gesellschaftliche Spaltungstendenzen im Zuge des demographischen Wandels in den Kiezen noch weiter verschärfen, müssen gemeinschaftliche Lösungen gefunden werden!

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Das Bezirksamt wird ersucht ein Konzept zu entwickeln, wie der Platz zwischen den Supermärkten an der Frankfurter Allee 144 und der Mildred-Harnack-Schule zu einem lebendigen Stadtplatz umgestaltet werden kann. Die Fläche östlich der vorgenannten Supermärkte mit dem bereits bestehenden Brunnenplatz und die versiegelte Fläche nördlich des Wohnriegels an der Schulze-Boysen-Straße sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Es ist zu prüfen, ob das Teilstück der Schulze-Boysen-Straße zwischen Supermarkt und Schule entfernt werden kann, um beide Plätze zu einem sinnvollen Gesamtkonzept zu verbinden. Eigentümer von Flächen und Gebäuden sowie deren Betreiber sind ausfindig zu machen und in die Entwicklung des Konzeptes einzubeziehen.

Begründung:

Hinter den Supermärkten an der Frankfurter Allee 144 gibt es vor der Mildred-Harnack-Schule einen Platz, den kaum jemand als solchen wahrnimmt. Zwar finden sich hier viele Bäume, der Boden jedoch besteht nur aus hartem Schotter, auf dem sich bei Regen die Pfützen sammeln. Es bedarf daher eines Konzepts, wie dieser Platz ansprechend umgestaltet werden kann. Zusammen mit dem bereits bestehenden Platz neben den Supermärkten mitsamt Brunnen und den Asphaltflächen am Nordende des Schulze-Boysen-Riegels, die entsiegelt und bepflanzt werden könnten, ist hier auch eine großflächige Nutzung denkbar. Das Straßen-Teilstück zwischen Supermärkten und Schule erscheint entbehrlich, da die Schulze-Boysen-Straße auch über die John-Sieg-Straße mit dem rückwärtigen Teil der Frankfurter Allee verbunden ist.

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Das Bezirksamt wird ersucht, sich ggü. den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Buslinie 256 ab Zentralfriedhof Friedrichsfelde weiter durch die Kriemhildstraße und die Gotlindestraße bis zur Siegfriedstraße geführt wird.

Begründung

Im Nibelungenviertel sind über die Jahre hunderte neue Wohnungen entstanden. Trotzdem endet die Buslinie 256 weiterhin bereits am südlichen Ende der Kriemhildstraße. Für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner im nördlichen Bereich ist die nächste Haltestelle mindestens 15 Gehminuten entfernt. Die Buslinie 256 sollte daher eine Verlängerung erfahren.

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Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht sich im Rahmen des Neubaus der Sportanlage am Blockdammweg für die Entstehung wettkampfgerechter Sportflächen für den Schulsport wie auch für den Vereinssport einzusetzen.              
Für die Ermittlung der spezifischen Bedarfe vor Ort sind auch Vertreter*innen lokaler Sportvereine und insbesondere des Bezirkssportbundes in die Planungen einzubeziehen.

Begründung:

Im Prognoseraum Lichtenberg Süd befindet sich derzeit keine ungedeckte Sportfläche, die den Ansprüchen der Fachverbände für sportliche Wettkämpfe entspricht. Mit den wachsenden Einwohner*innenzahlen steigt aber auch der Bedarf an Infrastruktur für den Schul-, Breiten- und Leistungssport. Dazu gehört die Verfügbarkeit von wettkampfgerechten Sportflächen.

Während die Anforderungen an eine wettkampfgerechte Ausbildung für schulspezifische Sportarten beim Neubau von Sportanlagen regelmäßig berücksichtigt werden, sind weitere Bedarfe seitens des Bedarfsträgers (Schulamt, Sportamt) zu benennen und anzumelden. Um die spezifische Bedarfslage hinsichtlich der Sportanlage am Blockdammweg zu ermitteln, sind Vertreter*innen des Sports in Lichtenberg an den Planungen zu beteiligen. 

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Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und dem Viktor-Klemperer-Kolleg (VKK) Möglichkeiten im Bezirk Lichtenberg zum Anbringen von Werbebanner für das Viktor-Klemperer-Kolleg anzubieten. Auf diesen Werbebannern soll über die Möglichkeiten des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg und die Bildungsstätte VKK informiert werden.

Als Orte für Werbebanner oder andere Art der Werbung können Sportflächen, Kitas, Bürgerämter oder andere bezirkliche Einrichtungen in Frage kommen.

Da der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ebenfalls Werbung auf Sportflächen und in Zusammenarbeit mit dem Kitaeigenbetrieb NordOst (KiGäNO) auch an Kitas ermöglicht hat, sollte mit dem Bezirksamt und dem KiGäNO in der Sache auch Rücksprache gehalten werden.

Die Kosten für die Herstellung und Produktion der Banner, sowie für das Aufhängen der Banner werden vom Förderverein des Viktor-Klemperer-Kollegs übernommen und organsiert. Es braucht hierzu vom Bezirksamt und vom KiGäNO ausschließlich die entsprechenden Genehmigungen.

Begründung:
Eine Vielzahl von Menschen nutzt die Möglichkeit, auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachzuholen. Auch bekannte bzw. viele prominente Menschen haben ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erworben. Doch immer noch ist das Angebot der Kollegs in Berlin nicht breit bekannt und die Kollegs, gerade im Außenbezirk Marzahn-Hellersdorf müssen jedes Jahr hart um entsprechende Anmeldezahlen kämpfen. Der Bezirk Lichtenberg beheimatet selbst kein Kolleg, aber der Nachbarbezirk Marzahn-Hellersdorf. Damit auch in Lichtenberg mehr Menschen von dieser Chance und den Angeboten des zweiten Bildungswegs erhalten und somit auch das nahliegende VKK kennenlernen, sollte der Bezirk auch in Orten von Lichtenberg darüber informieren.

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