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Blumenkranz der SPD-Fraktion Lichtenberg: In Erinnerung und Mahnung am Gedenkort der Erlöserkirche

Mitglieder der SPD-Fraktion Lichtenberg haben am heutigen 8. Mai, dem Tag der Befreiung, Kränze am Gedenkort an der Erlöserkirche, Nöldnerstr. 43, und am Ehrenmal in der Küstriner Straße 11-14 niedergelegt, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Jutta Feige, amtierende Co-Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Lichtenberg, dazu: „Der 8. Mai ist ein Tag des Gedenkens, aber auch der Ermahnung. Wir gedenken den Opfern des Nazi-Regimes und uns wird gleichzeitig deutlich in Erinnerung gerufen: Die Grausamkeiten des Nationalsozialismus dürfen nie wieder passieren. Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“

Die Co-Fraktionsvorsitzende Sandy Kliemann ergänzt: „Der 8. Mai ist dieses Jahr auch ein offizieller Feiertag in Berlin. Wir feiern die Befreiung vom Faschismus. Doch wir dürfen nicht ruhen. In einigen Köpfen gibt es dieses Gedankengut noch immer. Wir müssen jeden Tag für unsere Demokratie kämpfen.“

Jutta Feige (amiterende Fraktionsvorsitzende), Marianne Nedwed und Manfred Becker am Gedenkort der Erlöserkirche, Nöldnerstraße 43
Sandy Kliemann (amtierende Fraktionsvorsitzende) und Peter Müller gedenken den Opfern des Nationalsozialismus am Ehrenmal in der Küstriner Straße

In die BVV-Sitzung am 20. März 2014 bringen die Fraktionen von SPD, CDU sowie Bündnis90/Die Grünen folgenden Antrag ein:

Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die anlässlich des 20. Jubiläums der Gründung des Bezirks Hohenschönhausen erstellte und zum 25. Jubiläum ergänzte Ausstellung gemeinsam mit dem Museum Lichtenberg für die vergangenen fünf Jahre fortzusetzen und die Ausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten zum Bezirksjubiläum an verschiedenen Orten im Bezirk zu zeigen. Bei der Fortsetzung sollen Akteure aus Hohenschönhausen einbezogen werden.

Begründung:
2014/2015 wird in Lichtenberg das 30. Jubiläum der Gründung des Bezirks Hohenschönhausen gefeiert. Nachdem zum 20. Bezirksjubiläum eine Wanderausstellung erstellt und diese zum 25. Jubiläum bereits erweitert wurde, ist dies ein geeigneter Anlass, die Ausstellung erneut fortzuschreiben und auf die Entwicklungen der letzten fünf Jahre in Hohenschönhausen zurückzublicken.

In die BVV-Sitzung am 20. März 2014 bringt die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls am 9. November 1989 eine gemeinsame Veranstaltung mit verschiedenen Institutionen und Vereinen im Bezirk zu organisieren.

Begründung:
Im Ergebnis der friedlichen Revolution 1989 in der damaligen DDR fiel am 9. November 1989 die Mauer und es konnte aus dem zweigeteilten Deutschland wieder ein geeintes Deutschland werden. Dieses historische Ereignis sollte durch eine angemessene Veranstaltung, an der die verschiedensten Institutionen beteiligt werden, gewürdigt werden.

Der „Aktionskreis Kinder von Tschernobyl“ ist eine seit 1990 bestehende Initiative, die vor allem in den Sommermonaten Projekte zum Gedenken an die schreckliche Katastrophe in Tschernobyl durchführen. Dabei wird Kindern aus der Region ein mehrwöchiger Aufenthalt in Deutschland ermöglicht.

Darüber hinaus organisiert der Verein, passend zur Jahreszeit, einen Weihnachtsgeschenkaktion. Hierbei werden über 500 Päckchen an Familien, die zumeist in großer Armut leben, gepackt und versendet.
Erst kürzlich führte die Initiative eine erfolgreiche Versteigerung in der Galerie im Ratskeller durch. Die SPD Fraktion hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, den Verein durch eine Geldspende zu unterstützen.

 

„Es ist ein Herzensanliegen der SPD-Fraktion, die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl wachzuhalten. Deshalb haben wir eine Wanderausstellung zu diesem fürchterlichen Ereignis in unseren Bezirk geholt. Sie wurde im September erfolgreich in der Kiezspinne gezeigt und durch einen Katastrophenhelfer von damals erläutert. Mit ihrer Spende zugunsten strahlengeschädigter Kinder will die Fraktion nun konkret helfen“, so Manfred Becker, kulturpolitischer Sprecher der SPD Fraktion.