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Das Bezirksamt wird ersucht, einen Radwegeentwicklungsplan für Lichtenberg aufzustellen. In den Radwegeentwicklungsplan für Lichtenberg sind der Radverkehrsplan und die Radschnellverbindungen des Landes Berlin mit einzubeziehen. Darüber hinaus sollen die Planungen mit den Nachbarbezirken abgesprochen werden, um eine bezirksübergreifende Anbindung sicherzustellen.

Ziel soll es sein, den Radverkehr im Bezirk weiter zu fördern und dabei Maßnahmen der kommenden Jahre darzustellen und Perspektiven für deren Umsetzung festzulegen.

Dabei ergeben sich folgende Anforderungen für die Planung, den Bau und die Instandsetzung von Radverkehrsanlagen:

  1. Bau neuer Fahrradwege/Radfahrstreifen mit Verbindung zu den vorhandenen Fahrradwegen.
  2. Einbindung in die Radschnellverbindungen des Landes Berlin
  3. Einbindung in das europäische Radwegenetz
  4. Bau von Radfahrstreifen auf Straßen und Wegen, deren Belag für das Fahrradfahren sehr ungünstig ist (z.B. Kopfsteinpflaster)
  5. Wo es durch starke Nutzung nötig und möglich ist, sollen Radwege/ Radfahrstreifen verbreitert werden.
  6. Instandsetzung und Instandhaltung der vorhandenen Radwege
  7. Gut sichtbare Ausschilderung der Fahrradrouten
  8. Wo möglich sollen Radwege/Radfahrstreifen als Protected Bike Lanes geplant und vorhandene Abschnitte ausgebaut werden. In jedem Fall sollen Radwege/Radfahrsteigen deutlich markiert werden.
  9. Ausbau von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im öffentlichen Raum, insbesondere an S- und U-Bahnhöfen
  10. Überprüfung von Ampelschaltungen und Schaffung separater Grünphasen für Geradeaus- und Abbiegeverkehr zur Verbesserung für den Radverkehr

Bei der Aufstellung des Radwegeentwicklungsplanes ist der FahrRat mit einzubeziehen. Der Plan soll alle zwei Jahre bewertet und fortgeschrieben werden.

Begründung:

Das Fahrrad nimmt immer mehr als Fortbewegungsmittel zu. Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad und dem muss Rechnung getragen werden.

Der Radwegeentwicklungsplan Lichtenberg soll alle Radwege in dem Bezirk Lichtenberg aufzeigen, dessen Zustand und Entwicklungsbedarf beschreiben, Planungen abbilden und Entwicklungsmöglichkeiten von Radschnellwegen, temporären Radwegen (Pop-Up-BIKELANE) und Protected Bike Lanes diskutieren.

In Lichtenberg wurden in den vergangenen Jahren Mittel für den Ausbau des Fahrradnetzes eingesetzt. Es werden punktuell Fahrradwege gebaut, aber ein Radwegeentwicklungsplan liegt bis heute nicht vor. Prioritäten werden nicht benannt. Es wäre gut, wenn im Bezirk Perspektiven für die Entwicklung der Radwege vorgelegt würden.

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Spaziert man am frühen Vormittag auf den Wegen des Landschaftsparks Herzberge, kann man Vögel in den Baumkronen beobachten und begegnet auch dem ein oder anderen Fuchs. Bei gutem Wetter scheint die Sonne warm durch die Äste und auf die großen Wiesen. In Mitten dieser Idylle liegt die Stadtfarm Berlin. Frau Kuhlemann, eine der Gründer*innen gab uns kürzlich ein Interview.

Die Stadtfarm wurde 2015 offiziell gegründet und 2017 eröffnet, doch schon 2011 schufen die vier Gründer*innen den ersten Prototyp. Sie kannten bereits viele Projekte aus dem tropischen Raum für ökologische Kreislaufwirtschaft, jedoch ließen sich diese hier nur schwierig umsetzen. Die bisher gängige Aqua-Ponik bot sich nicht an, da das Verfahren nicht weitreichend genug war. Sie wollten einen geschlossenen Nährstoffkreislauf schaffen, um Boden zu fördern, auf dem sie die Pflanzen ziehen können. So entwickelten die Vier das System der Aqua-Terra-Ponik, wobei die Nährstoffe aus den Fischbecken direkt in Terraboden gebracht werden, auf dem Pflanzen optimal gedeihen können. Zehn Leute arbeiten derzeit in der Stadtfarm, die sich in alle Aufgabenbereiche von Aufzucht über Vertrieb bis Marketing verteilen.

Die Stadtfarm hat neben den Aufzucht-Hallen auch ein Besucherzentrum und einen kleinen Hofladen. Einmal im Monat gibt es einen Markt, auf dem auch Partner vertreten sind. Frau Kuhlemann erklärt, dass viele dieser Partner häufig Start-Ups sind, die sich Resonanz auf ihre neuen Produkte erhoffen. Das wichtigste Augenmerk in der Auswahl ihrer Partner liegt für die Stadtfarm bei lokaler und nachhaltiger Erzeugung.

Nachdem die Stadtfarm im Landschaftspark bald seit drei Jahren den Menschen offen steht, wird es künftig noch einen zweiten Standort in Rummelsburg geben. Auch sind sie im Gespräch um in weitere Städte zu expandieren. Eine gute Sache um lokale Landwirtschaft wieder näher an den Menschen zu bringen und ihn über sein Konsumverhalten nachdenken zu lassen. Zum Schluss erläutert Frau Kuhlemann, dass es gar nicht so sehr darum geht die Menschen umzuerziehen, doch jeder sollte ein wenig darauf achten, was er dazu beiträgt, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Und an vorderster Front ist der Staat in der Verantwortung, Maßnahmen dafür zu ergreifen, Fördermittel für derlei Projekte zu ermöglichen und im großen Stil umzudenken – das sollte uns Allen ein Appell sein, der Umwelt und damit auch uns zu Liebe.

In die BVV-Sitzung am 15. Juni 2017 bringt die SPD-Fraktion folgende mündliche Anfrage ein:

An der Ecke Treskowallee/ Dönhoffstraße stand vor nicht wenigen Monaten noch ein großer und augenscheinlich gesunder Baum, doch dieser wurde gefällt. Warum, dazu befrage ich das Bezirksamt.

Warum wurde dieser Baum gefällt und lag die entsprechende Genehmigung vor?

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Am 9. April 2013 hat die Linkspartei im Ausschuss für Umwelt der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung erneut versucht, einen Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen scheitern zu lassen, in dem durch die Ausschussmitglieder ihrer Fraktion immer neue, teilweise nicht nachvollziehbare Forderungen aufgestellt wurden, um die Abstimmung darüber zu verhindern.

Um was geht es? Bündnis 90/Die Grünen hatte einen Antrag eingebracht, der das Bezirksamt ersuchen soll, bei Veranstaltungen, die vom Bezirksamt organisiert werden, ein Bewusstsein für CO2-Emissionen zu entwickeln.

Der Hintergrund: Weiterlesen

Alle Jugendklubs des Bezirksamtes bleiben in öffentlicher Trägerschaft!
Beauftragte für Gleichstellung und Migration behalten mit jeweils einem/r Mitarbeiter/in Gesicht und Profil!
Lichtenbergs Bäume werden auch künftig sehr gut betreut und gepflegt!

Dies sind die Schwerpunkte, auf welche sich die Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen, SPD und CDU verständigt haben und in der Lichtenberger BVV um breite Zustimmung werben.

Notwendig geworden ist die Debatte durch den Beschluss des Landes Berlin zum Abbau von Personal im Öffentlichen Dienst. Weiterlesen

In die BVV-Sitzung am 15. Dezember 2011 brachte die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Antrag zur Beschlussfassung

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, an welchen Stellen in Lichtenberg zusätzliche öffentliche Grillflächen in Parkanlagen zur Verfügung gestellt werden können.
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