Die SPD-Fraktion Lichtenberg begrüßt, dass das Bezirksamt endlich der Forderung der Fraktion nachkommt und die „Aktion Noteingang“ umsetzt. Somit können Betroffenen von rechtsextremer und rassistischer Gewalt weitere Schutzräume geboten werden. Gemeinsam mit den Jusos Lichtenberg hat sich die SPD-Fraktion seit März 2019 dafür eingesetzt, dass es dieses Unterstützungsangebot wieder gibt.

Laut dem Lichtenberger Register gab es 2019 jeden Monat durchschnittlich zwei Angriffe durch rassistische und LGBTIQ*-feindliche Gewalt. Die Aktion Noteingang bietet Betroffenen von rechtsextremen oder rassistischen Übergriffen Schutzräume und einen sicheren Ort, der mit Hilfe der Aufkleber der Aktion Noteingang als solcher gekennzeichnet ist. Solche Orte können Geschäfte, Kneipen, Cafés und Clubs, aber auch Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen sein, die sich zur Teilnahme bereit erklärt haben.

Die amtierende Co-Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Lichtenberg, Jutta Feige, dazu: „Wie wir aus der Presse erfahren haben, ist das Bezirksamt unserer Forderung nachgekommen und hat das notwendige Material für die Aktion erstellt. Ich freue mich, dass das Bezirksamt diskriminierende Übergriffe aller Art einbeziehen will und damit ein weit gefasstes Hilfsangebot entstehen kann. Jetzt kommt es darauf an, dass das Bezirksamt auch genug Werbung macht und mit den Geschäften, Cafés und vielen weiteren ins Gespräch kommt, die Plakate und Sticker anzubringen.“

Anne Meyer, Sprecherin für Integration der SPD-Fraktion Lichtenberg, dazu: „Wusste das Bezirksamt noch im Juni auf meine Nachfrage nicht genau, wie der aktuelle Stand der Aktion Noteingang ist, freue ich mich sehr, dass es endlich unserer Forderung nachgekommen ist und die Sommerpause offensichtlich intensiv genutzt wurde, um die Aktion Noteingang auf den Weg zu bringen. Es kann nun endlich ein nachhaltiges Netzwerk von Schutzräumen für Betroffene entstehen. In der Umsetzung unterstützen wir weiterhin gerne.“