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Bebauungsplan Ostkreuz beschlossen – Verbesserungen für Familien und Wohnungssuchende

An der Rummelsburger Bucht entstehen ca. 110 geförderte Wohnungen, bis zu 180 Kitaplätze und ein Schulstandort in unmittelbarer Nähe. Das hat die Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Montag, 29.04.19, beschlossen. Die SPD-Fraktion Lichtenberg hat dem Bebauungsplan zugestimmt.

Insgesamt wird es ca. 500 neue Mietwohnungen geben. Die neue Schule wird in der Hauptstraße 9 gebaut. 60 Kitaplätze entstehen in der Hauptstraße 8 und weitere 80 Plätze kommen durch die Erweiterung der Kita in der Hauptstraße 3A hinzu. Die HOWOGE hat in ihrem Gebäude Platz für eine Kita mit rund weiteren 40 Plätzen. In der Hauptstraße 8 wird zudem noch eine Jugendfreizeiteinrichtung gebaut und es werden Räume für kulturelle Nutzungen zur Verfügung stehen.

Es wird weiterhin einen freien Zugang zum Ufer und eine öffentliche Grünfläche geben. Der Eigentümer des Projektes „Wasserhaus“ hat sich verpflichtet, für 20 Jahre die Pflege dieser Grünanlage zu übernehmen.

Nach über 20 Jahren ist die Planung des Gebietes Ostkreuz und Rummelsburger Bucht nun zu einem Abschluss gekommen. Ständiger Begleiter waren die vielen öffentlichen Diskussionen und die Beteiligung der Bürger*innen. Unsere Fachsprecherin für Stadtentwicklung, Jutta Feige, dazu:

„Wie bei allen Bebauungsplanverfahren wurde auch hier die Öffentlichkeit beteiligt. 2007 wurden daher die Vorschläge aufgenommen, die Grünflächen zu vergrößern und die massive Bauweise zu reduzieren. 2012 erfolgten weitere Änderungen aufgrund von Vorschlägen der Bürger*innen, wie zum Beispiel die Verbreiterung des Uferstreifens oder der Erhalt des Pumpenhäuschens. Auch jetzt gab es wieder Änderungsvorschläge, die wir in unseren Gremien und mit den Initiator*innen diskutiert haben. Wir haben uns nach intensiver Debatte für den aktuellen Entwurf des B-Plans entschieden, weil aus unserer Sicht die Alternativplanung nicht oder nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung hätte umgesetzt werden können.“

Der Fraktionsvorsitzende, Kevin Hönicke, ergänzt: „Der Beschluss des B-Plans bringt Lichtenberg neue Wohnungen und mehr Schul- und Kitaplätze. Und genau das benötigt der Bezirk dringend und gerade die soziale Infrastruktur war uns als SPD hierbei wichtig. Durch die 180 entstehenden Kitaplätze wird beispielsweise der aktuelle Bedarf von 130 Plätzen endlich gedeckt. Keine Planung wird es jemals schaffen, es allen recht zu machen. Wichtig ist für mich, dass auf dem Weg die Beteiligten einbezogen, gehört und die Vorschläge diskutiert werden. Die SPD-Fraktion Lichtenberg hat das bei Treffen mit der Initiative, in den Ausschüssen und in der Bezirksverordnetenversammlung getan.“

Newsletter Fraktion vor Ort November II

 

Die aktuelle Ausgabe des Newsletters der SPD-Fraktion Lichtenberg. Wir äußern uns u.a. zum Kitaentwicklungsplan für Lichtenberg und was aus unserer Sicht noch verbessert muss.

Sie können den Newsletter hier herunterladen (PDF)

 

Antrag: Zugänge zum Bahnhof Ostkreuz

In die BVV-Sitzung am 21.09.2017 bringt die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen bzw. im eigenen Verantwortungsbereich umzusetzen, dass unverzüglich – auch in Vorgriff auf die bestehenden Planungen für die Bahnhofsvorplätze – die Zugänglichkeit zum Bahnhof Ostkreuz von Lichtenberg aus auch mit provisorisch temporär eingerichteten Wegeverbindungen spürbar verkürzt und verbessert wird.

Vordringlich ist hier insbesondere ein Zugang von der Marktstraße.

Begründung:

Mit dem bevorstehenden Fahrplanwechsel im Dezember sind die Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG am Ostkreuz weitestgehend abgeschlossen. Durch die dann zusätzlich dort haltenden Regionalexpress-  bzw. -bahnlinien RE 1, 2, 7 und RB 14 wird sich die Zahl der Nutzer*innen des Bahnhofs weiter erhöhen. Für zahlreiche Lichtenberger*innen, aber auch hier Beschäftigte (z.B. am Standort der Rentenversicherung) und Gäste der Jugendherberge wird sich das ÖPNV-Angebot weiter verbessern. Jedoch ist der Bahnhof Ostkreuz nur über längere Umwege bzw. die Straßenbaustelle Hauptstraße erreichbar. Insbesondere die Anbindung von Nordosten (z.B. vom bzw. zum Standort der Rentenversicherung, dem OSZ und der Jugendherberge) ist nur über sehr große zeitraubende Umwege möglich. Dadurch dass die Planungsverfahren und somit die Umsetzung der Verlegung der Straßenbahntrasse (Linie 21) und damit auch der Bau des Vorplatzes sich verzögern, ist eine provisorische Lösung notwendig.

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