Verbesserung des Bahnhof Lichtenberg hat begonnen
Verbesserung des Bahnhof Lichtenberg hat begonnen
Dabei kann eine nachhaltige Verbesserung nur gelingen, wenn Sicherheit, Suchthilfe und soziale Unterstützung gemeinsam gedacht werden. Deswegen freut es uns sehr, dass das Bezirksamt nun erste, von uns vorgeschlagene Maßnahmen umsetzt.
Unsere Forderungen für den Bahnhof Lichtenberg
Schon lange haben wir uns für eine Verbesserung der Situation vrund um den Bahnhof Lichtenberg eingesetzt. Dafür haben wir zuletzt einen CDU-Antrag zur Situation rund um den Bahnhof Lichtenberg entscheidend verändert. Diese Änderungen fanden in den Fachausschüssen breite Zustimmung und wurden von der CDU übernommen.
Zu diesen Änderungen gehört, die Handlungsempfehlungen der Studie zur Suchthilfe und Suchtprävention in Lichtenberg verbindlich einzubeziehen. Zudem soll das Bezirksamt der BVV transparent über den Stand der Umsetzung der Empfehlungen berichten und bestehende Finanzierungslücken benennen. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass obdach- und wohnungslose Menschen frühzeitig durch Sozialdienste angesprochen und in bestehende Hilfsangebote vermittelt werden.
Ziel ist es, die Situation vor Ort dauerhaft zu verbessern, anstatt Probleme lediglich in andere Bereiche des Bezirks zu verlagern. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob z.B. die Einschränkung beim Verkauf hochprozentigen Alkohols auf dem Bahnhofsvorplatz einen Beitrag zur Prävention leisten könnte.
Wir sehen in den beschlossenen Änderungen einen wichtigen Schritt hin zu einer ausgewogenen Strategie, die sowohl das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger als auch die soziale Verantwortung gegenüber besonders vulnerablen Menschen berücksichtigt.
Erste Maßnahmen werden umgesetzt
Der langjährige Einsatz für mehr Sicherheit und soziale Hilfe zeigt jetzt Wirkung. Wir begrüßen die Ankündigung des Bezirksamtes, die ersten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf dem Bahnhofsvorplatz am S- und U-Bahnhof Lichtenberg umzusetzen. Auf Grundlage eines Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung sowie bereitgestellter Haushaltsmittel wird derzeit ein Interessenbekundungsverfahren vorbereitet, um eine regelmäßige aufsuchende Straßensozialarbeit für suchtkranke und obdachlose Menschen einzurichten.
Dabei war und ist uns wichtig, sowohl die Sicherheitsinteressen der Anwohnerinnen und Anwohner, Fahrgäste und Gewerbetreibenden, als auch die Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen, die sich in schwierigen sozialen Lebenslagen befinden.
Die geplante Straßensozialarbeit soll suchtkranke und obdachlose Menschen direkt am Bahnhofsvorplatz ansprechen, Hilfsangebote vermitteln und dazu beitragen, Konflikte im öffentlichen Raum zu entschärfen. Das ist ein wesentlicher Baustein eines ganzheitlichen Ansatzes.
„Der Bahnhofsvorplatz braucht wirksame Lösungen. Deshalb haben wir uns über Jahre dafür eingesetzt, dass soziale Hilfsangebote ausgebaut und die Situation vor Ort nachhaltig verbessert wird. Dass nun die Einrichtung einer aufsuchenden Straßensozialarbeit vorbereitet wird, ist ein wichtiger Schritt. So kann der Platz für alle Menschen lebenswerter werden, sowohl für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für die Anwohnerschaft, Gewerbetreibende und die Menschen, die dort Unterstützung benötigen “ – Kevin Einenkel, Vorsitzender der SPD-Fraktion Lichtenberg