Zum Hauptinhalt springen
Foto eines Kängurus im Tierpark Berlin

Die SPD-Fraktion verlängert Tierpatenschaft beim Tierpark

Foto eines Kängurus im Tierpark Berlin

Die SPD-Fraktion verlängert Tierpatenschaft beim Tierpark

Die SPD-Fraktion Lichtenberg unterstützt mit einer Tierpatenschaft die Pflege und Versorgung der Tasmanischen Riesenkängurus im Tierpark um ein weiteres Jahr. Dazu kommen Hilfen aus dem Berliner Haushalt.

Der Bildungsauftrag und das Ziel zoologischer Gärten und Tierparks, bedrohte Tierarten zu schützen, rücken oft eher in den Hintergrund der allgemeinen Aufmerksamkeit. In Zeiten knapper Haushaltskassen sind diese Einrichtungen daher häufig von Sparmaßnahmen betroffen. Mit der Tierpatenschaft leistet die SPD-Fraktion nun einen kleinen Beitrag zum Schutz bedrohter Tierarten und der gerechten Tierhaltung, sowie der Umweltbildungsarbeit des Tierparks. Aber das ist natürlich nur eine kleine Unterstützung; die großen Mittel stellt der Berliner Senat bereit. Dafür hat sich die SPD auch im Berliner Abgeordnetenhaus kontinuierlich eingesetzt.

Planungssicherheit dank Lichtenberger Abgeordneter

Dank des Einsatzes der Lichtenberger SPD-Abgeordneten, allen voran Tamara Lüdke und Andreas Geisel, konnten wichtige Mittel und Zuschüsse für Projekte in Lichtenberg gesichert werden. Darunter 6 Millionen Euro jährlich für den Betrieb und Artenschutz im Tierpark, mit zusätzlichen Mitteln für die Entwicklung und Sanierung. Damit kann der Tierpark seinem Bildungsauftrag zur Vermittlung von Wissen zu Umwelt- und Tierschutz und was wir Menschen dazu beitragen können, weiterhin nachgehen. Auch die Beteiligung des Tierparks an internationalen Artenschutzprojekten ist so gesichert. In diesen schaffen Zoos außerhalb natürlicher Lebensräume Reservepopulationen und unterstützen Auswilderungs- und Wiederansiedlungsprojekte. Die gesicherten Haushaltsmittel stärken so also einen wichtigen Ort der Bildung, aber auch einen Ort der Erholung und Identität in Lichtenberg.

Tierpatenschaften beim Tierpark Berlin

Tierpatenschaften können auf der Internetseite des Tierparks jederzeit übernommen werden. Sie bestehen immer für ein Jahr und enden automatisch. Die Spendenhöhe variiert je nach Tierart, und beginnt ab einhundert Euro. Unabhängig von den Tierpatenschaften sind Spenden ab einem Betrag von zehn Euro möglich. Trotz der Haushaltsmittel sind sie für die Weiterentwicklung und Aufrechterhaltung der Arbeit des Tierparks weiterhin wichtig.

Neben Geldspenden bietet der Tierpark auch Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement. Freiwillige können Mitarbeitende als Ansprechpartner*innen für Tierwohl und organisatorische Fragen von Gästen oder in den begehbaren Anlagen, wie der Streichelwiese und Flugshow, unterstützen. Dafür sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig, die Freiwilligen werden vorher geschult. Weitere Möglichkeiten, um den Tierpark zu unterstützen oder sich für das Ehrenamt anzumelden, finden Sie unter: https://www.tierpark-berlin.de/de/helfen/spenden

Die Tasmanischen Riesenkängurus in Berlin

Die Tasmanischen Risenkängurus sind 2022 aus dem Zoo Kopenhagen und dem Zoo Aalborg zum Tierpark Berlin gekommen. Die Kängurus im Tierpark haben, im Vergleich zu ihren australischen Artgenossen, dunkel gefärbte Pfoten und Schwanzenden, sowie ein längeres Winterfell – sie sind also gut für unsere europäischen Winter gerüstet. Seit März 2025 können sich Besuchende des Tierparks auch wieder am Nachwuchs der Kängurus erfreuen.

Da sie sich nur vorwärts bewegen können, sind die Riesenkängurus ein Symbol für Fortschritt und Zuversicht und Schmücken als solches – zusammen mit dem Emu – seit 1912 das australische Wappen. Damit sind sie ein Sinnbild für eine Gesellschaft, die ihren Blick in die Zukunft richtet.

Diesen Fortschrittsgedanken, neben den Kängurus selbst, unterstützt die SPD natürlich sehr gerne mit ihrer seit 2022 alljährlichen Tierpatenschaft und bekräftigt damit auch ihr Engagement für den Tier- und Artenschutz.


|

Geschrieben von: Sophie Fallenstein