Bericht zur öffentlichen Fraktionssitzung am 10. November 2025
Bericht zur öffentlichen Fraktionssitzung am 10. November 2025
Mit dabei waren auch die Lichtenberger Schulstadträtin ,Sandy Mattes, und ein Vertreter von der HOWOGE, um die interessierten Bürger*innen auf der öffentlichen Fraktionssitzung zum geplanten Schulneubau zu informieren.
Öffentliche Fraktionssitzungen der SPD-Fraktion Lichtenberg
Unsere Fraktion veranstaltet mindestens einmal im Jahr eine offene Fraktionssitzung zu verschiedenen im Bezirk aktuell relevanten Themen. Wir wollen interessierten Bürger*innen damit einen Einblick in die Arbeit unserer Fraktion geben. Zugleich haben die Anwesenden die Möglichkeit, uns und gegebenenfalls unseren Gästen Fragen zu stellen und ihre Anliegen an uns weiterzugeben. Im ständigen Dialog mit den Bürger*innen Lichtenbergs zu bleiben ist uns als Fraktion ein wichtiges Anliegen.
Die öffentlichen Fraktionssitzung am 10. November 2025
Die diesjährige öffentliche Fraktionssitzung fand in den Räumlichkeiten vom Betreuten Wohnen am Rosenfelder Ring statt. Neben den Fraktionsmitgliedern der SPD-Fraktion, insbesondere der Schulstadträtin Sandy Mattes, stand Herr Wadle, ein Vertreter der HOWOGE, bereit, um die Fragen der anwesenden Bürger*innen zu beantworten.
Zunächst stellte Sandy Mattes die fachlichen Hintergründe des Vorhabens vor. Besondere Betonung lag dabei auf dem Schulplatzmangel in der Schulplanungsregion. Danach stellte Herr Wadle für die Bauherrin HOWOGE das Bauprojekt selbst vor. Er nahm insbesondere Bezug auf die städtebauliche Integration und die baulichen Besonderheiten der geplanten Schule.
Ein Hauptaugenmerk dabei war die barrierearme Gestaltung des Projekts. So ist unter anderem ein taktiles Leitsystem vorgesehen, um Menschen mit Sehbehinderungen zu unterstützen. Solche Schritte zu mehr Barrierefreiheit zu ermöglichen ist ein zentrales Anliegen der SPD-Fraktion. Die Schule am Rosenfelder Ring soll ein Beispiel dafür werden, wie Inklusion von Anfang an mitbedacht und umgesetzt wird.
Die geplante Grundschule am Rosenfelder Ring
Die Bauarbeiten an der 432 Plätze umfassenden Schule beginnen voraussichtlich im Mai 2026. Neben dem barrierearmen Schulgebäude wird auch eine moderne Sporthalle entstehen. Die Fertigstellung ist für das Schuljahr 2027/28 geplant. Diese schnelle Bauzeit von nur 18 Monaten wird durch eine besondere, serielle Hybridbauweise ermöglicht.
Damit wird die Grundschule am Rosenfelder Ring die erste von insgesamt fünf Schulen sein, die auf diese Weise gebaut werden. Als Pilotprojekt erhält sie somit Vorbildcharakter für ganz Berlin. Das als Hauptmaterial verbaute Holz ist dabei, im Vergleich zu konventionellen Bauweisen, besonders umweltschonend.
Die Gebäudekonzeption ermöglicht auch eine Nutzung der Gebäude durch den umliegenden Kiez. In Absprache mit der Schulgemeinschaft entsteht so ein stärkeres soziales Miteinander im Quartier. Wir als SPD-Fraktion wollen zusammen mit unserer Schulstadträtin, Sandy Mattes, die Möglichkeiten zur Mehrfachnutzung im Bezirk ausweiten und vorantreiben.
Fazit der diesjährigen öffentlichen Fraktionssitzung
Die Fraktionssitzung war sehr gut besucht. Die anwesenden Bürger*innen brachten Fragen und Anliegen zu vielen Themen ein. So konnten Fragen zum Bauverkehr, Lärmschutz, zu verfügbaren Grünflächen und zur Nutzung von Privatstraßen erläutert werden. Viele dieser Fragen wurden durch die anwesenden Fraktionsmitglieder direkt beantwortet. Noch offene Themen nehmen wir natürlich mit und beantworten sie zeitnah.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen und denen, die Fragen gestellt und uns Impulse gegeben haben, die wir mit in die BVV nehmen können. Dieser Dialog zwischen Politik und Nachbarschaft hilft den Mitgliedern unserer Fraktion, sich für die Interessen der Lichtenberger Bürger*innen in der BVV einzusetzen.
Die große Beteiligung zeigt, wie wichtig neue Schulplätze in unseren Kiezen sind. Gemeinsam mit der Nachbarschaft wollen wir den Prozess fortsetzen. Gute Bildung braucht Raum: moderne Gebäude, ausreichend Plätze und eine Schule, die allen Kindern gerecht wird. Genau dafür setzen wir uns als SPD ein. – Kevin Einenkel, Fraktionvorsitzender zur Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und Nachbarschaft