Zeitplan für den Wiederaufbau der Coppi-Turnhalle gefordert

Die SPD-Fraktion fordert das Bezirksamt auf, bis zum 31. Juni 2014 eine verlässliche Zeitplanung für den Neubau der Turnhalle des Coppi-Gymnasiums vorzulegen.

Darüber hinaus soll das Bezirksamt erläutern, welche Maßnahmen für eine zeitliche Verkürzung des Bauablaufes ergriffen werden können. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung am 15. Mai eingebracht.

Der zuständige Stadtrat Andreas Prüfer (Linke) teilte auf Nachfrage der SPD-Fraktion am 20. März mit, dass sich der Bau bis zum Jahr 2017 hinziehen werde. Eine Nachricht, die auf großen Unmut in der Schule stieß. Die SPD-Fraktion verlangt daher Aufklärung, wieso es vier Jahre braucht, um eine neue Turnhalle zu errichten. „Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler des Coppi-Gymnasiums, so schnell wie möglich ihre neue Turnhalle beziehen können“, begründet Fraktionsvorsitzender Erik Gührs den Antrag.

Am Nachmittag des 3. Juni 2013 brannte bekanntlich die Turnhalle des Hans-und Hilde- Coppi-Gymnasiums im Lichtenberger Römerweg bis auf die Grundmauern ab. Seitdem wird der Sportunterricht auf acht verschiedene Standorte verteilt. Wegen der langen Fahrtzeiten wurde der wöchentliche Sportunterricht um eine Stunde gekürzt. Schüler, Eltern und Lehrer fragen daher immer wieder nach, wann der Sportunterricht in einer neuen Halle auf dem Schulgelände stattfindet.


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