Verdrängung der Mieter nach Modernisierung verhindern

Die SPD-Fraktion in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung fordert, dass bei der bevorstehenden Sanierung der Wohnhäuser der GSW in der Metastraße, Friedastraße und Margaretenstraße Mieter nicht verdrängt werden und die Mietkosten sozialen Kriterien standhalten. In der Berliner Wohnungswirtschaft ist es leider keine Seltenheit, dass Vermieter nach der Modernisierung Ihrer Häuser bei den Mieten kräftig zulangen.

In ihrem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung fordert die SPD, dass die GSW die Mietspiegelwerte als maximale Obergrenze einhält, dass die Mietkosten nach der Modernisierung die Vorgaben der Wohnkostenrichtlinie der Bezieher von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld nicht übersteigen und dass die Mieter nach der Sanierung in ihre Wohnungen zurückkehren können. Bei finanziellen und sozialen Härtefällen soll die GSW zusammen mit den Mietern eine einvernehmliche Lösung finden.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Erik Gührs erklärt hierzu: „Die SPD setzt sich für eine soziale Mischung in den Wohngebieten ein. Es ist zwar zu begrüßen, dass die GSW ihren Wohnungsbestand modernisieren will, aufgrund der bisher günstigen Mieten und angekündigten Mieterhöhungen von bis zu 3,48 € pro Quadratmeter ist aber zu befürchten, dass viele Mieter aus ihren Wohnungen gedrängt werden. Da können wir nicht tatenlos zusehen.“