Trotz Brand Sportunterricht in Karlshorst langfristig sichern

Foto: Anne Meyer 2013

Foto: Anne Meyer 2013


Am 3. Juli 2013 ist die komplette Turnhalle des Karlshorster Coppi-Gymnasiums abgebrannt. Im kommenden Schuljahr muss der Sportunterricht daher in anderen Sportstätten in der Umgebung stattfinden. Die SPD-Fraktion setzt sich für eine langfristige Sicherung des Sportunterrichtes und für den Bau einer neuen Turnhalle ein.

Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort war, ist der gestern entstandene Brandschaden so groß, dass die Turnhalle nicht mehr für den Sportuntericht genutzt werden kann. Die Brandursache ist noch unklar; Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Personen wurden während des Feuers zum Glück nicht verletzt. Das Lichtenberger Schulamt sucht derzeit nach Ersatzstandorten für das kommende Schuljahr, um den Sportunterricht abzusichern. Der weitere Unterricht ist nicht betroffen, da das Feuer nicht auf das Schulgebäude über ging.

Die SPD-Fraktion fordert einen Neubau der Turnhalle. Nach Auffassung der SPD-Fraktion soll die neue Turnhalle, die steigenden Schülerzahlen in Karlshorst berücksichtigen, um so den Sportunterricht nicht nur im Coppi-Gymnasium, abzusichern. Durch die steigende Attraktivität Lichtenbergs ziehen immer mehr junge Familien in den Bezirk. Das spiegelt sich auch in steigenden Schülerzahlen wieder. Daher sollen auch umliegende Schulen die neue Turnhalle nutzen können.

Hierzu erklärt Erik Gührs, Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wichtig ist, dass wir im nächsten Schuljahr eine Zwischenlösung für die Durchführung des Sportunterrichtes finden und jetzt anfangen eine langfristige Lösung für Karlshorst zu suchen: eine neue Turnhalle, die die Bevölkerungsentwicklung vor Ort berücksichtigt.“

Hierfür sollen die 650.000 € aus der Bauunterhaltung genutzt werden, die ohnehin für die Instandsetzung der abgebrannten Turnhalle vorgesehen waren und der Erlös aus der Feuerversicherung des Bezirksamtes.