Beiträge

Neueröffnung des Kulturhaus Karlshorst

Am 04. Mai wurde das Kulturhaus Karlshorst feierlich wieder eröffnet. Kerstin Beurich, Stadträtin für Kultur, übergab symbolisch einen Schlüssel an die neue Leiterin der Hauses. Nach fast anderthalb Jahren Bauzeit erhält der Stadtbezirk mit diesem Kulturhaus einen Ort der kulturellen, kreativen und sozialen Begegnung, der hoffentlich bald auch über die Grenzen des Bezirks hinweg bekannt sein wird. Zur Eröffnung verglich der Vorsitzende des Kulturausschusses Manfred Becker, zugleich kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Veranstaltung mit dem Stapellauf eines Schiffes. Zwar erweist sich das neue Haus als vollständig schwimmfähig, doch ist an der einen oder anderen Feinheit noch zu arbeiten. So bedarf es dringend einer besseren Beschilderung, um auf die schönen und einladenden Räumlichkeiten aufmerksam zu machen.

Fotos der Veranstaltung finden sich auf der Facebookseite der SPD-Fraktion unter dem nachfolgenden link: http://on.fb.me/JaFWn4

Bericht von der Bezirksverordnetenversammlung am 15. März

Die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 15. März fand in einer sehr sachlichen Atmosphäre statt . Zuallererst machte Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) eine sehr erfreuliche Nachricht: der Jahresabschluss 2011 ergibt ein plus von 4,6 Mio. €. Da der Überschuss (bzw. der Fehlbetrag) immer in das übernächste Haushaltsjahr übertragen wird, entspannt sich die Haushaltslage 2013 und die Beratungen des Doppelhaushaltes am 22. März können ruhig angegangen werden.

Weiterhin hat die Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag der SPD zur sozialen Ausgestaltung von Sanierungsmaßnahmen beraten. Hintergrund ist, dass die Wohnungsbaugesellschaft GSW in Lichtenberg eine Reihe von Häusern modernisieren möchte und die Gefahr besteht, dass die Sanierungskosten auf die Mieter abgewälzt werden. Es darf nicht das Ziel von Sanierungen sein, Mieter zu verdrängen, die sich den neuen Mietpreis nicht leisten können. Daher soll allen Mietern die Möglichkeit eingeräumt werden, nach der Modernisierung in ihre Wohnungen zurückzukehren und der neue Mietpreis darf die Mietspiegelobergrenze nicht überschreiten.Weiterhin sollen die Mietkosten für Transferleistungsbezieher, die Erstattungen des Jobcenters nicht übersteigen. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

Weiterlesen

Bauarbeiten am S-Bahnhof Karlshorst: Unterführung wird verbreitert

In diesen Tagen beginnen am S-Bahnhof Karlshorst die seit langem geplanten Arbeiten zur Verbreiterung der Bahn-Unterführung. Damit soll das Nadelöhr an der Treskowallee endlich beseitigt und das Umsteigen zwischen S-Bahn und Straßenbahn erleichtert werden. Das Bauvorhaben wurde am 12. Januar auf einer Informationsveranstaltung in der Aula der Hochschule für Technik und Wirtschaft vorgestellt, zu der der Bürgerverein Karlshorst eingeladen hatte.

Bei den auf zwei Jahre und vier Monate angesetzten Bauarbeiten wird es auch zu Einschränkungen für Anwohner, Autofahrer und Nutzer von S-Bahn, Straßenbahn und Regionalverkehr kommen. 2012 sollen die S3 bzw. die  RE1/RE2 mehrfach unterbrochen werden – allerdings nicht zur gleichen Zeit. Für den Frühsommer ist eine etwa einwöchige Vollsperrung der Unterführung geplant – Autofahrer müssen dann Umleitungen in Kauf nehmen. Für Fußgänger und Radfahrer soll die Unterführung durchgehend geöffnet bleiben.

Auch der andauernde Umbau des Bahnhofs Ostkreuz und die Zukunft des Regionalbahnhofs Karlshorst waren Thema der Veranstaltung. Die Bahn plant weiterhin, Karlshorst nach der Eröffnung des Regionalbahnhofs Ostkreuz zu schließen. Dagegen erklärte Bürgermeister Andreas Geisel, er werde weiterhin für die Offenhaltung von Karlshorst kämpfen.

„Es ist gut, dass die Bauarbeiten jetzt endlich beginnen. Die Verbreiterung der Unterführung ist ein wichtiger erster Schritt, um Karlshorst als Umsteigebahnhof zu modernisieren. Vor diesem Hintergrund wäre es fahrlässig, den Regionalbahnhof wie geplant zu schließen“, erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Henning Fahrenberg.

Bericht aus dem Ausschuss für Schule und Sport im Januar

Nach der Besichtigung der Karlshorster Grundschule berichtete die Direktorin der Schule über die Erfahrungen mit der Einführung des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JÜL) an Ihrer Schule. Ihr Bericht machte dem Ausschuss die vielschichtigen Herausforderungen deutlich, die damit verbunden sind. Erstens gibt es räumliche Probleme, zweitens muss insbesondere die ältere Lehrerschaft von diesem Konzept überzeugt werden und drittens ist der bisherige Zeitraum noch zu kurz, um die Ergebnisse und Erfahrungen aus den einzelnen Projekten bewerten zu können. Sollte es zu den angekündigten Kürzungen bei Personal und Finanzen kommen, sieht die Schulleiterin diese Projekte auf der Kippe. Diese Kürzungen nämlich wurden durch den Vertreter der Außenstelle der Senatsverwaltung angekündigt für den Fall, dass sich Grundschulen grundsätzlich gegen das JÜL aussprechen werden. Dem hat Fritz Wolff als SPD Mitglied im Ausschuss vehement widersprochen und eine Prüfung dieser Verfahrensweise angeregt. Diesbezüglich ist eine kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus bereits in die Wege geleitet.

Als weiteres Problem diskutierte der Ausschuss die Umsiedlung der Asylbewerberanlaufstelle in die Rhinstraße 7 aus Spandau. Hierbei teilte die zuständige Stadträtin Frau Kerstin Beurich (SPD) mit, dass durch sie bereits schriftlich die Unterstützung des Senats eingefordert wurde. Eine zufriedenstellende Auskunft durch die Außenstelle gab es hierzu nicht. Die Verordneten waren sich einige, dass ein schnelles Handeln der verantwortlichen Stellen notwendig ist, da der Zeitraum zum Reagieren sehr knapp werden könnte.