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In die BVV-Sitzung am 18. September 2014 bringt die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich mit Vertreterinnen und Vertreter der bekannten Carsharing-Unternehmen (bspw. Car2go, DriveNow, Flinkster und andere) darüber zu verständigen, dass der gesamte Bezirk Lichtenberg Teil des jeweiligen Firmen-Geschäftsgebiets wird und somit beispielsweise Autos auch in Hohenschönhausen gemietet aber auch abgestellt werden können. Dabei soll erreicht werden, dass die Mobilitätsvielfalt im Bezirk zunimmt und bis jetzt in den Geschäftsgebieten ausgeschlossene Bereiche des Bezirkes, wie beispielsweise Hohenschönhausen, flexibler zu erreichen bzw. für Touristen zu erkunden ist.

Begründung
Aktuell gehören die Flächen in Hohenschönhausen nicht zu den Geschäftsgebieten der gängigen Caresharing-Unternehmen. Die Bezirksteile Lichtenberg und Karlshorst gehören dabei sehr wohl zu den Geschäftsgebieten. Nur in den Geschäftsgebieten der jeweiligen Anbieter können Autos der Unternehmen gemietet und wieder abgestellt, die Miete also begonnen und beendet werden.

Neben der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem Sportforum und dem Orankesee bietet Hohenschönhausen viele überregional bekannte Ort und Einrichtungen, welche von Berlinerinnen und Berliner aus allen Bezirken, aber eben auch Touristinnen und Touristen besucht werden. Damit auch an diesen Orten und in Hohenschönhausen eine möglichst hohe Mobilitätsvielfalt vorzufinden ist, müssen die Geschäftsgebiete der einzelnen Carsharing-Unternehmen auch auf Hohenschönhausen ausgeweitet wird. Dadurch kann auch Hohenschönhausen an Attraktivität für Touristen weiter gewinnen.

In die BVV-Sitzung am 24. Oktober 2013 bringt die SPD-Fraktion folgende Anfrage ein:

Das Bezirksamt wird ersucht Auskunft zu geben:

  1. Wie beurteilt das BA die Entwicklung des Carsharings (Angebot und Nutzung) im Bezirk Lichtenberg?
  2. Liegen dem BA Zahlen zu den im Bezirk regelmäßig verfügbaren Carsharing-Fahrzeugen und der Zahl der Nutzerinnen und Nutzer vor?
  3. Sind dem Bezirk Planungen von Carsharing Unternehmen bekannt, deren Geschäftsgebiet nach/in Lichtenberg zu erweitern?
  4. Inwieweit hat das BA die Empfehlung des Mobilitätsrats vom 30.1.2013 umgesetzt, zu prüfen, an welchen Stellen bei dienstlichen Fahrten Carsharing möglich ist?
  5. Inwieweit ist das Bezirksamt der Empfehlung des Mobilitätsrats vom 30.1.2013 nachgekommen, bei Wohnungsbaugesellschaften anzuregen, Carsharing in ihr Angebot aufzunehmen und dieses über längere Zeit zu bewerben?
  6. Wie beurteilt das BA die Schaffung von Stellplätzen gezielt für Elektro-Carsharing-Fahrzeuge, wie sie im Nachbarbezirk Pankow bereits umgesetzt wurde?
  7. Wie viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge aus Carsharingflotten existieren im Bezirk Lichtenberg, und sieht das BA Bedarf, diese Zahl zu erhöhen?
  8. Sieht das BA Kooperationsmöglichkeiten mit in Berlin vertretenen Carsharing-Anbietern etwa bei der Schaffung dieser Ladestationen?