Große Anfrage

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

1. Wie haben sich die Fallzahlen bei Hilfe zur Erziehung seit 2007 entwickelt? (bitte jahresweise aufschlüsseln für Vollzeitpflege, betreutes Wohnen, Heimerziehung, Inobhutnahme, soz. Gruppenarbeit, Betreuungshelfer, soz.-päd. Familienhilfe, intensive soz.-päd. Einzelbegleitung, Hochrechnungen für 2011)
2. Wie haben sich die durchschnittlichen Fallkosten seit 2007 entwickelt? (bitte jahresweise aufschlüsseln für Vollzeitpflege, betreutes Wohnen, Heimerziehung, Inobhutnahme, soz. Gruppenarbeit, Betreuungshelfer, soz.-päd. Familienhilfe, intensive soz.-päd. Einzelbegleitung, Hochrechnungen für 2011)
3. Wie haben sich die Zuweisungen und Ausgaben seit 2007 entwickelt und in welcher Höhe wurden Ausgabenüberschreitungen vom Berliner Senat ausgeglichen? (bitte jahresweise aufschlüsseln für Vollzeitpflege, betreutes Wohnen, Heimerziehung, Inobhutnahme, soz. Gruppenarbeit, Betreuungshelfer, soz.-päd. Familienhilfe, intensive soz.-päd. Einzelbegleitung, Hochrechnungen für 2011)
4. Aus welchen Gründen ist Lichtenberg seit Jahren der Bezirk mit einem überdurchschnittlich schlechtem Verhältnis zwischen ambulanten und stationären Hilfen im berlinweiten Vergleich (2006: Lichtenberg: 1,49, Berliner Durchschnitt: 1,04; 2007: Lichtenberg: 1,34, Berliner Durchschnitt: 1,06; 2008: Lichtenberg: 1,38, Berliner Durchschnitt: 0,95; 2009: Lichtenberg: 1,48, Berliner Durchschnitt: 0,86; Quelle: „Was kostet wo wie viel?“, Senatsverwaltung für Finanzen 2006-2009)?
5. Welche Gründe haben dazu geführt, dass in Lichtenberg die Anzahl stationäre betreuter Menschen von 2008 auf 2009 um 15 % angestiegen und Lichtenberg damit Berliner Spitzenreiter ist (Quelle: „Was kostet wo wie viel?“, Senatsverwaltung für Finanzen, 2006-2009)?
6. Welche Umsteuerungsinstrumente werden vom Bezirk genutzt, um stationäre Hilfen zu vermeiden? Welche Erfolge wurden hierdurch erzielt?
7. Welche fachlichen, finanziellen und zeitlichen Standards verfolgt das Jugendamt bei stationären Unterbringungen (Vollzeitpflege, Heimerziehung, Inobhutnahme, betreutes Wohnen) und wie wird verfahren, wenn diese nicht eingehalten werden?
8. Welche fachlichen, finanziellen und zeitlichen Standards verfolgt das Jugendamt bei ambulanten Hilfen (soz. Gruppenarbeit, Betreuungshelfer, soz.-päd. Familienhilfe, intensive soz.-päd. Einzelbegleitung) und wie wird verfahren, wenn diese nicht eingehalten werden?
9. In wie vielen Fällen wurden seit 2009 die Fallpauschalen überschritten, zu welchen Ausgabenüberschreitungen hat dies geführt und wie geht das Jugendamt mit solchen Fällen um?
10. In welchem Maße haben die Fall- und Fachteams seid deren Einführung zu einer bedarfsgerechteren Hilfezuweisung bzw. zu Einsparungen geführt?