In der Beantwortung der Drucksache 1324/VI (30. BVV vom
28.05.2009) hatte sich das Bezirksamt „ehrgeizige“ Ziel
gesetzt, den Rückstau der Wohngeldanträge auf zu
arbeiten.

Das Bezirksamt wird dazu um folgende Auskunft gebeten:

  1. Wie hoch ist die Zahl der derzeitig unbeschiedenen
    Wohngeldanträge?

  2. Wie lange dauert durchschnittlich die Bearbeitung der
    Wohngeldanträge?

  3. Wie lange dauert die Bearbeitung im
    Höchstfall?

  4. Wann wird der Rückstau der unbeschiedenen
    Wohngeldanträge abgearbeitet sein?

  5. Warum sind derzeit noch, entgegen der früheren Zusage
    des Bezirksamts, Wohngeldanträge unbeschieden?

  6. Wie viele Mitarbeiter bearbeiten derzeit die
    Wohngeldanträge? Und wie viele Mitarbeiter sind im Stellenplan
    dafür vorgesehen?

  7. Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt ergriffen, um die
    Bearbeitungsdauer der Wohngeldanträge zu reduzieren? Sind dabei
    organisatorische (temporäre Reduktion der telefonischen
    Erreichbarkeit, Reduktion des Ermittlungs- und Prüfaufwandes auf
    das gesetzliche Mindestmaß, Verschlankung der Aktenhaltung,
    Reduktion des Datenabgleiches auf ein Mindestmaß,
    temporäre Rückstellung der Inkassotätigkeit,
    Widerspruchsverfahren, Ordnungswidrigkeiten im Zusammen-hang mit der
    Wohngeldbearbeitung, temporäre Reduktion der Dienst-besprechungen
    und Qualifizierungen) oder personelle Maßnahmen (personelle
    Verstärkung aus sachgebietsnahen Bereichen, intensivere
    Erstberatung durch die Bürgerämter) gedacht
    worden?

Berlin, den 14.12.2009
Ole Kreins
Bezirksverordneter