Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

  1. Wie viele Familien haben insgesamt Leistungen aus den HzE in Anspruch genommen und wie hat sich diese Zahl in den letzten 5 Jahren verändert?
  2. Wie hat sich der Anteil der jeweiligen Leistungen in den letzten 5 Jahren verändert?
  3. Welche Maßnahmen werden unter dem Namen PAZI durchgeführt und wie viele Familien bzw. Jugendliche werden damit erreicht?
  4. Wie schätzt das Bezirksamt die Wirksamkeit der PAZI-Projekte ein?
  5. Wie viele Familien bzw. Jugendliche, die durch PAZI-Projekte betreut werden, haben zu einem späteren Zeitpunkt HzE erhalten?
  6. Wie viel Geld hat der Bezirk für die PAZI-Projekte seid deren Einführung ausgegeben (bitte titelgenau und pro Jahr angeben)?
  7. Wie hoch schätzt das Bezirksamt die Kosteneinsparung bei HzE durch die PAZI-Projekte?
  8. Welche anderen präventiven Maßnahmen wie bspw. Familienfahrten und Schulstationen führt das Bezirksamt im Vorfeld von HzE durch?
  9. Wie schätzt das Bezirksamt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ein und wie viele Familien und Jugendliche werden damit erreicht?
  10. Wie viele Familien bzw. Jugendliche, die durch solche Projekte betreut werden, haben zu einem späteren Zeitpunkt HzE erhalten?
  11. Wie viel Geld hat der Bezirk seit 2003 für diese Projekte ausgegeben (bitte titelgenau und pro Jahr angeben)?
  12. Wie hoch schätzt das Bezirksamt die Kosteneinsparung bei HzE durch diese Maßnahmen?
  13. Wie hat sich das Verhältnis von Kindern, die in Heimen untergebracht werden mussten, zu Kindern, die in Pflegefamilien ein vorübergehendes Zuhause finden konnten, in den letzten 5 Jahren verändert?
  14. Welche Einsparungen konnten dadurch erzielt werden?
  15. Wie viele neue Pflegefamilien konnten bisher von LiKi akquiriert werden und entspricht diese Zahl den ursprünglichen Zielen des Bezirksamtes?
  16. Können und konnten Pflegestellen außerhalb des Bezirkes akquiriert werden? Wenn ja, wie viele waren es?
  17. In der DS/1804/V (Übertragung von wesentlichen Aufgaben des Pflegekinderwesens an einen anerkannten Träger der Jugendhilfe) wird geschrieben, dass Pflegestellen für ältere Kinder, Geschwisterkinder und Kinder mit erweitertem Förderbedarf schwer zu finden seien? Welche Fortschritte ergaben sich hier durch die Übertragung des Pflegekinderwesens?
  18. Welche Einsparungen haben sich für den Bezirk auf Grund der Übertragung des Pflegekinderdienstes ergeben?
  19. Wie hoch ist der Anteil von Familien, die mehrere Leistungen aus HzE in Anspruch genommen haben? Welche Leistungen waren das?

Berlin, 06.10.2008

Manfred Becker
Fraktionsvorsitzender
für die SPD-Fraktion

Dietlind Tessin
Bezirksverordnete
für die SPD-Fraktion

Erik Gührs
Bezirksverordneter
für die SPD-Fraktio