Kreuzung Buchberger Str./Frankfurter Allee ausbauen – Wirtschaft fördern und Wohngebiet Frankfurter Allee Süd vom Verkehr entlasten!

Der Ausbau der Kreuzung Buchberger Straße/Frankfurter Allee zu einem Vollknoten ist schon lange ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsplanung im Bezirk Lichtenberg und im Flächennutzungsplan Berlins enthalten. Das Bezirksamt Lichtenberg hatte dazu bereits 2005 einen Antrag auf GA-Mittel-Förderung gestellt, der lange nicht beantwortet und nun in 2007 von der Senatsverwaltung für Wirtschaft abgelehnt wurde.

Schon 2006 schränkte das Bezirksamt jedoch die Durchlassfähigkeit der Schulze-Boysen-Str. in erheblichem Maße ein, um den Durchgangsverkehr durch das Wohngebiet Frankfurter Allee Süd zu reduzieren. Seither herrschen in der Schulze-Boysen-Str. zum Teil chaotische Verkehrsverhältnisse.

Auf die beträchtliche und berechtigte Anwohnerkritik an dieser voreiligen Maßnahme antwortete die damals verantwortliche Bezirksstadträtin Katrin Lompscher (Die Linke), dass es durch den GA-Mittel finanzierten Kreuzungsumbau Buchberger Str./Frankfurter Allee in 2007/2008 zu einer Entlastung der Schulze-Boysen-Str. kommen werde. Die eingebauten Schikanen in der Schulze-Boysen-Str. seien nur im Vorgriff auf diesen Kreuzungsumbau errichtet worden. Diese Auskunft war offenbar ebenfalls voreilig, denn durch die Versagung der Fördermittel durch den Wirtschaftssenat droht dieser „Vorgriff“ jetzt zu einem dauerhaften Verkehrshindernis zu werden.

Die SPD-Fraktion Lichtenberg hat deshalb folgenden Antrag in die BVV am 22.11.2007 eingebracht

Das Bezirksamt wird ersucht, bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen unverzüglich einen erneuten Antrag auf GA-Mittel-Förderung zu stellen, um die Kreuzung Buchberger Straße/Frankfurter Allee zeitnah zum Vollknoten ausbauen zu können.

Dazu erklärt Manfred Becker, Vorsitzender der SPD-Fraktion Lichtenberg

„Die Finanzierung des Kreuzungsumbaus durch GA-Mittel ist eine äußerst sinnvolle Wirtschaftsfördermaßnahme, weil im angeschlossenen Gewerbe-gebiet Buchberger Str./Coppistraße über 100 Unternehmen verschiedener Branchen ihren Sitz haben. Neben der besseren Verkehrsanbindung für diese Unternehmen könnten so auch brachliegende Grundstücke im Gewerbegebiet besser vermarktet werden. Genauso wichtig ist aber, dass durch diese Maßname das Wohngebiet Frankfurter Allee Süd vom Durchgangsverkehr entlastet werden könnte.“

Ansprechpartner

Manfred Becker,
Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV Lichtenberg