In seiner Sondersitzung hat der Hauptausschuss eine Beschlussempfehlung für die Sonder-Bezirksverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag vorbereitet. In weiten Teilen der Diskussion herrschte ein produktives Klima, sodass etliche Anträge für den Haushalt fraktionsübergreifend beschlossen werden konnten. Dazu gehört beispielsweise die Umsteuerung im Bereich Jugend, die Sicherung der Mittel für Bordsteinabsenkungen sowie eine Konkretisierung der Haushaltstitel für die Bibliotheken. Dennoch kamen in dieser Sondersitzung auch Konflikte zu Tage.

Die Fraktion die Linke brachte im Verlauf mehrere Anträge ein, die im Gesamthaushalt mit Mehrkosten von fast einer halben Millionen Euro verbunden sind. Anstatt allerdings ein solides Konzept der Gegenfinanzierung vorzulegen beschränkte sich die Argumentation darauf, die für die Energiekosten zurückgestellten Mittel seien zu hoch berechnet und könnten daher anderweitig verwendet werden. Die Fraktionen der Zählgemeinschaft folgten hier jedoch den Ausführungen des Finanzservices, nach denen mit einem ca. 20-prozentigen Anstieg der Energiekosten zu rechnen sei, die sich im Bereich der Verstärkungsmittel wiederfinden und für die Energiekostenabrechnung vorgehalten werden. Ziel ist es, einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden.