Bericht aus dem Ausschuss für Schule und Sport

von Dirk Liebe, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

In seiner Februarsitzung besichtigte der Ausschuss die wiedereröffnete Schwimmhalle in der Sewanstraße. Mit einem Finanzvolumen von rund 1,1 Mio. € wurden in den letzten Jahren umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Neben neuen Fenstern wurden viele technische Neuerungen umgesetzt, die u.a. den Energieverbrauch deutlich senken. Leider haben es die Berliner Bäder Betriebe (BBB) verabsäumt, einen Schwimmenhallenlift für Menschen mit Behinderungen einzubauen. Dieses wurde von den Ausschussmitgliedern deutlich kritisiert. In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung vom 16.02.2012 wurde bereits ein Antrag einmütig beschlossen, der diesen Misstand beseitigen soll.

Durch das Bezirksamt wurde über den Anmeldestand an Grund- und Oberschulen berichtet. Da der Anmeldezeitraum für die Oberschulen noch läuft, kann erst in der nächsten Sitzung über aussagekräftige Zahlen gesprochen werden. Für den Grundschulbereich zeigt sich, dass sich die Zahl der sog. Rücksteller erhöht hat. Derzeit wird auch geprüft, ob das Gebäude in der Siegfriedstr. 208-210, wieder als Schule genutzt werden kann. 

Des Weiteren berichtete das Bezirksamt von Überlegungen, die Sporthalle in der Allee der Kosmonauten 20-22 zu übernehmen und dafür die Sporthalle Alt-Friedrichsfelde 60 an den Liegenschaftsfonds abzugeben. Die Übernahme der Sporthalle in der Allee der Kosmonauten ist deutlich preiswerter als eine Sanierung der Halle in Alt-Friedrichsfelde. Bereits 2009 hatte der damalige Sportausschuss dieses Ansinnen unterstützt. Auch der Ausschuss für Schule und Sport war sich in seiner Sitzung darüber einig, die Überlegungen des Bezirksamtes zu unterstützen.

Ein letzter sehr wichtiger Beratungspunkt war die Beschulung von Kindern, welche seit dem 01.02.2012 in der Lichtenberger Erstaufnahmestelle unterkommen. Das Bezirksamt und das Lichtenberger Referat der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft berichten hierzu sehr ausführlich. Sowohl die Bereitstellung von geeigneten Räumen als auch pädagogischem Personal stellt eine große Herausforderung dar. Die Ausschussmitglieder begrüßen das Engagement des Bezirksamtes und der Senatsverwaltung und unterstützen die maßvollen Forderungen gegenüber dem Berliner Senat.