Bericht aus dem Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung

von Henning Fahrenberg, stadtentwicklungspolitischer Sprecher

Der Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung hat sich in seiner Sitzung am 3. Mai mit verschiedenen aktuellen stadtentwicklungspolitischen Entwicklungen befasst. Während es an verschiedenen Stellen im Bezirk Positives zu vermelden gibt, musste sich der Ausschuss auch diesmal wieder mit dem schwierigen Thema der Sanierung der GSW im Weitlingkiez befassen. Trotz der auf Initiative der SPD-Fraktion im April von der BVV beschlossenen Umstrukturierungssatzung handelt die GSW offenbar weiter auf eigene Faust, lässt Mieterinteressen unberücksichtigt und leistet damit einer Verdrängung aus dem Kiez Vorschub.

„Während eine Sanierung im Kiez grundsätzlich zu begrüßen ist, darf sie selbstverständlich nicht auf dem Rücken der Mieter stattfinden. Ich hoffe, dass das Bezirksamt und die GSW Wege finden, die Mieterinnen und Mieter angemessen am Verfahren zu beteiligen und eine Luxussanierung zu vermeiden“, erklärte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Henning Fahrenberg.

Gute Nachrichten gibt es dagegen in Bezug auf die Ackerbürgerhäuser in der Einbecker Straße. Nach langjährigem Leerstand und Verfall konnte ein Investor gefunden werden, der die Gebäude saniert und dort Wohnungen errichtet.

Auch beim Dong-Xuan-Center geht es voran. Nach Genehmigung des Senats wird hier ein Bebauungsplan aufgestellt, der die Einrichtung eines Gewerbegebiets mit Großhandelsbetrieb vorsieht. Damit stehen die Chancen gut, dass sich auch dieses Gebiet künftig positiv entwickelt.