Antrag: Umwidmung von nicht vermarktbaren Gewerbegebieten

In die BVV-Sitzung am 15. November 2012 bringt die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Das Bezirksamt wird ersucht, zu prüfen, inwieweit brachliegende und nicht vermarktbare Gewerbegebiete zu Wohngebieten umgewidmet werden können. Im Falle einer positiven Prüfung ist der BVV eine Prioritätenliste mit infrage kommenden Gebieten vorzulegen. Ausgenommen davon sollen solchen Gebiete sein, bei denen durch künftige Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Weiterbau der A100, Bau der TVO) mittel- und langfristig ein Entwicklungspotential besteht.

Begründung:
Durch die Umwidmung von nicht vermarktbaren Gewerbe- in Wohngebiete wird einerseits eine wichtige Voraussetzung für die Schaffung von neuem Wohnraum geschaffen. Andererseits ergibt sich durch die Umwidmung von bisher ungenutzten Gewerbeflächen die Möglichkeit, diese brach liegende Gebiete wieder einer Nutzung zuzuführen. Mögliche Umwidmungen dürfen dabei nicht zu Lasten der wirtschaftlichen Entwicklungsfähigkeit des Bezirks gehen.