Das Bezirksamt wird ersucht, an der Kreuzung Franz-Jacob-Straße / Karl-Lade-Straße den fließenden Verkehr zu entschärfen, um den Grundschulkindern einen sicheren und eigenständigen Schulweg zur Sonnenuhrgrundschule zu ermöglichen.

Dabei sind vor allem folgende Optionen zu prüfen:

  •                   Auf westlicher Seite der Kreuzung soll auf der Karl-Lade-Straße eine Bedarfsampel gebaut werden und ggf. bis zum Bau einer dauerhaften Bedarfsampel eine vorläufige Bedarfsampel aufgestellt werden.
  •                   Die Franz-Jacob-Straße wird an der Kreuzung zur Karl-Lade-Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dabei sollen auf der Franz-Jacob-Straße nördlich der Karl-Lade-Straße Poller aufgestellt werden, so dass dieser Teil der Franz-Jacob-Straße zu einer Sackgasse wird und nur über die Landsberger Allee erreicht werden kann.

Begründung:

Direkt neben der Sonnenuhrgrundschule im Fennpfuhl kreuzen sich die Karl-Lade-Straße und die Franz-Jacob-Straße. Die Karl-Lade-Straße enthält mit den Straßenbahnlinien ein besonderes Verkehrsrisiko für die querenden Schulkinder und die Franz-Jacob-Straße wird häufig als Durchfahrtsstraße durch den Fennpfuhl benutzt, was zu einem hohen und schnellen Verkehrsaufkommen im Wohngebiet führt.

Diese Kreuzung muss von einem Großteil der Schulkinder auf ihrem Schulweg überquert werden. Immer wieder kommt es dabei zu gefährlichen Situationen, da die Kinder den Straßenbahnverkehr aus zwei und den Autoverkehr aus vier Richtungen gleichzeitig im Blick behalten müssen.

Die einzige Ampel über die Straßenbahnschienen befindet sich 400 Meter weiter an der Einmündung in die Landsberger Allee – ein 800m-Umweg mit zwei weiteren, einmündenden Straßen ist den Kindern nicht zuzumuten. Auch ein Queren der Karl-Lade-Straße und der Franz-Jacob-Straße weiter weg von der Kreuzung ist nicht sicherer, da die Straße durchgehend von parkenden Autos gesäumt ist. Der Bau von Gehwegvorstreckungen an der Kreuzung vor einigen Jahren sowie die kürzlich erfolgte Änderung der Vorfahrtsregelung haben die Kreuzung für die Schülerinnen und Schüler leider auch nicht sicherer gemacht.

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