In die BVV-Sitzung am 15. November 2012 bringt die SPD-Fraktion folgenden Antrag ein:

Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, bei den zuständigen Senatsstellen anzuregen, im Rahmen eines Pilotprojekts zu prüfen, inwieweit im Bezirk bedarfsgesteuerte Beleuchtungen eingesetzt werden können, um sowohl Energie zu sparen als auch die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Hierzu böte sich eine Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften und/oder –genossenschaften im Bezirk an.
Denkbar für ein Pilotprojekt wären beispielsweise wenig frequentierte Fußwege, Radwege außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs oder Außenbereiche von Wohnanlagen, die als Fußweg genutzt werden.

Begründung:
Lärm- und Lichtbelästigung sind in einer Großstadt unvermeidbar. Dennoch sollte es Ziel des bezirklichen Handelns sein, diese Einflüsse so gering wie möglich zu halten. Eine Bedarfsbeleuchtung böte sowohl die Möglichkeit der Reduktion der Lichtverschmutzung als auch den Effekt der Energieeinsparung. Mit einem solchen Pilotprojekt kann der Bezirk die Wirksamkeit von Bedarfsbeleuchtungen prüfen und die Ergebnisse in die Planung zukünftiger Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen einbeziehen.